Ragdoll-Spiele sind Spiele, in denen sich der Körper der Figur nicht durch starre Animationen, sondern nach physikalischen Regeln bewegt. Die Figur fällt, rutscht, stößt zusammen, schwingt und reagiert manchmal völlig anders als geplant. Der Reiz des Genres liegt genau in diesem kontrollierten Chaos: Der Spieler startet die Bewegung, und danach formt die Physik das Ergebnis.
Unter diesem Tag können Ragdoll-Kämpfe, Stickman-Szenen, Stunt-Spiele, Fallaufgaben, Hindernis-Level, Sportparodien und humorvolle Arcade-Prüfungen stehen. In manchen Spielen geht es darum, möglichst viel Schaden zu verursachen, in anderen muss man mit ungewöhnlicher Steuerung das Ziel erreichen, ein Objekt treffen oder die Figur durch einen gefährlichen Bereich bringen. Ein gutes Spiel sollte nicht nur Chaos liefern, sondern auch nachvollziehbare Physikregeln haben.
Bei der Wahl lohnt es sich, auf lesbare Kollisionen, bequeme Kamera, direkte Steuerung und klare Fehlerdarstellung zu achten. Für kurze Pausen eignen sich einfache Fall- und Stunt-Level. Für längeres Spielen sind verschiedene Figuren, neue Werkzeuge, schrittweise schwierigere Etappen und ein System interessanter, in dem das Ergebnis von richtigem Impuls und Timing abhängt, nicht nur vom Zufall.


